Zahnärztin Karina Raddatz, Cottbus
Frau Raddatz – warum sind Sie Zahnärztin geworden?
Das ist eine gute Frage. Bis zu meinem 20. Lebensjahr war der Zahnarztberuf gar keine Option, denn ich bin selbst ein ziemlicher Angstpatient. In meiner Ausbildung zur MTRA am Carl-Thiem-Klinikum konnte ich jedoch Einblicke in die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie bekommen. Das hat mich total fasziniert. Auf dem Weg zum MKG-Chirurgen begann ich mit dem Studium der Zahnmedizin. Und da bin ich dann spätestens seit dem klinischen Abschnitt hängengeblieben. Zahnmedizin ist das, was mich ausfüllt.
Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am besten?
An erster Stelle liebe ich es, den Patienten ein Lächeln zu zaubern. Es ist schön zu sehen, wenn die Menschen sich wieder trauen, zu lächeln, zu lachen oder zu erzählen.
Außerdem ist die Zahnmedizin unglaublich facettenreich. Man kann so vielfältig arbeiten: Wir sind Mediziner, aber konstruieren auch und arbeiten mit verschiedenen Werkstoffen.
Welche Hobbys oder Aktivitäten verfolgen Sie in Ihrer freien Zeit?
Als Kind der Niederlausitz bin ich in meiner Heimat unglaublich verwurzelt. Meine Familie und ich nehmen an den vielen Traditionen der Sorben & Wenden teil. Und wir sind sehr viel in der Natur unterwegs, zum Beispiel an den zahlreichen schönen Seen der Region.